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Verwaltungsreform

Neues Verwaltungssystem

In der Tschechischen Republik schwindet der Zentralismus

Die Tschechische Republik befindet sich in einer Phase der Verwaltungsreform und ordnet seine politischen Unterteilungen neu. Damit werden Konsequenzen aus der traditionell zentralistischen Verwaltung der kommunistischen Jahre gezogen, wo praktisch jeder Bürgermeister bei dem entsprechenden Amt in Prag vorstellig werden musste, wenn er etwas erreichen wollte.

14 Kreise hat Tschechien seit Jahresbeginn 2001. Der Kreishauptmann für Südböhmen/Hejtman Jižní Čechy heisst Jan Zahradník.

Die bisherigen geringen Kompetenzen der Kreise sollen sich mit dem Fortgang der Verwaltungsreform vertiefen und ausweiten. Hier einige Details: Die Kreisverwaltung schlägt neue Gesetze vor, setzt Verordnungen und Vorschriften für den Kreis fest, entscheidet über die Finanzierung und Bau von Mittelschulen, Berufsschulen, Gesundheitseinrichtungen (Bezirkskrankenhäuser und Krankenhaus in der Kreisstadt Budweis, Sozialanstalten), entscheidet über das Verkehrskonzept des öffentlichen Verkehrs in seinem Gebiet, verwaltet die Straßen zweiter und dritter Klasse, ernennt unter anderem Schuldirektoren und wird auch bei Schutz und Erhaltung von erhaltenswürdigen Bausubstanzen und Landschaften verstärkt Einfluss nehmen.

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